Beratung

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Beratung

Das Beratungsangebot der Hundeschule Black Forest ist vielfältig strukturiert und bietet Ihnen nebem professionellem Hundetraining innerhalb einer Einzelstunde unter anderem individuelle Beratung vor und nach dem Einzug Ihres Vierbeiners in sein neues Zuhause – gerade auch bei Tierheimhunden. Hierbei können wir auf unsere langjährige Erfahrung mit den eigenen Tierschutzhunden zurückgreifen und Ihnen ein kompetenter Ansprechpartner sein.

Egal ob es sich um den Ersthund oder ein neues Familienmitglied in einem Mehrhundehaushalt handelt, in dieser Anfangszeit voller gegenseitiger Verständigungsprobleme unterstützen wir Sie gerne.
Darüber hinaus beraten wir Sie auch bei Fragen rund um die Auswahl des für Sie geeigneten Hundes oder helfen Ihnen bei den veränderten Bedürfnissen Ihres alternden Hundes.

Dackel Ery liegend

Unser Leitsatz „Sehen - Zeigen - Verstehen“ bedeutet für uns auch, Sie mit Problemen nicht alleine zu lassen! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und manchmal kann ein anderer Blickwinkel ungeahnte Möglichkeiten eröffnen: so kann ein, aus menschlicher Sicht, unerwünschtes Verhalten durch verschiedene Faktoren bedingt werden wie zum Beispiel gesundheitliche Probleme, Angst, Stressoren oder Umweltreize, deren wir uns, als Besitzer, im ersten Moment gar nicht bewusst sind. Eine, bisher als aggresiv interpretierte, Verhaltensweise kann so unter Umständen auf anhaltende körperliche Schmerzen zurückgeführt werden uns bedarf einer anderen Herangehensweise.

„Sehen - Zeigen - Verstehen“
beinhaltet daher auch Sie, als Hundehalter, auf die körpersprachlichen Signale und individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes zu sensibilisieren und angemessen darauf reagieren zu können.

Die verschiedenen Möglichkeiten unseres Beratungsangebots sind aufgrund der Individualtität und Komplexität eines jeden Mensch-Hund-Teams so vielfältig, dass an dieser Stelle lediglich ein Auszug genannt werden kann.

Egal welches Thema Sie also beschäftigt und Sie auf der Suche nach einer kompetenten Beratung sind, zögern Sie nicht
uns zu kontaktieren.


Für eine individuelle & professionelle Beratung berechnen wir pro 60 Minuten
60€.

(zzgl. 15€ für jede weitere 15 Minuten + eventuell anfallende Fahrtkosten)

Alle Angaben inklusive Mehrwertsteuer.


Der Tierheimhund: Gedanken und eigene Erfahrungen

Während ich mir überlege, welche Informationen ich unter diese Überschrift setzen möchte, lässt mich das entspannte Atmen (man könnte es auch als Schnarchen bezeichnen) unserer Hundes innehalten. Dieser mittlerweile fast 13-jährige Senior kam vor rund drei Jahren aus dem polnischen Tierschutz in unsere Familie. Seine Chance auf eine Vermittlung in der Heimat waren gleich null, denn der Mischlingsrüde ist Zeit seines Lebens blind und hat einen kleinen Herzfehler.

Er ist nicht der erste Hund aus dem Tierschutz und auch nicht der erste Hund ohne Sehvermögen, doch so verschieden wir Menschen sind, so sind es Hunde doch auch. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und jeden haben Erfahrungen ganz individuell geprägt. Oft kennen wir die Vergangenheit eines Tierheimhundes nicht oder können nur erahnen wie sein Leben bisher verlief.

Doch hat nicht jeder eine zweite Chance verdient, hat nicht jeder, egal ob Mensch oder Tier ein Recht darauf in Sicherheit zu leben?

Rudy sitzt angeschirrt im Schnee

Ich möchte Sie an dieser Stelle darauf sensibilisieren, wie es sich für einen Hund aus dem Tierheim anfühlen muss in ein neues zu Hause zu kommen. Dieser weiß ja nicht, dass er hier, bei Ihnen, ab jetzt für den Rest seines Lebens bleiben darf. Sehen Sie es ihm also nach, wenn er verunsichert ist und nicht sofort den Kontakt zu Ihnen sucht. Geben Sie ihm die Möglichkeit sich zurück zu ziehen, indem Sie im Vorfeld schon einige Rückzugsmöglichkeiten in Form von Hundebetten/-körben oder ähnlichem aufstellen. Achten Sie dabei darauf, den Platz so zu wählen, dass Ihr neues Familienmitglied dort auch wirklich zur Ruhe kommen kann, sich der Platz also nicht direkt im „Durchgangsverkehr“ befindet.

Meinen Hunden hat es darüber hinaus geholfen, in den ersten Wochen immer die gleichen Strecken Gassi zu gehen. So können Sie es Ihrem neuen Begleiter ermöglichen, sein direktes Umfeld immer besser kennenzulernen und neue Sicherheit zu erlangen...bisher bestand sein gewohntes Umfeld ja aus seinem Zwinger und der Tierheimwiese.

Ganz generell gilt: weniger ist mehr. Überhäufen Sie Ihren Hund nicht mit Spielzeug, Leckerchen oder vielleicht gut gemeinten, aber ungewollten Streicheleinheiten. Fragen Sie sich immer wieder „wie würde ich mich jetzt fühlen, wie würde ich mich verhalten?“. Empathie spielt hier eine wichtige Rolle.

Egal ob Dackel oder Dogge, Welpe, Junghund oder Senior, mit und ohne Handicap, aus Deutschland oder dem Ausland - wir beraten Sie gerne vor, während und nach dem Einzug Ihres Tierheimhundes in sein neues zu Hause und begleiten Sie bei dieser einzigartigen Erfahrung.