Junghundetraining Freiburg

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Junghundetraining - Einzelstunde & Junghundegruppe

Das Erwachsenwerden ist für Junghunde ein genauso spannender Weg wie für junge Menschen auch. Durch Veränderungen im hormonellen Milieu entstehen Interessensverschiebungen, welche sich im Verhalten der Hunde widerspiegeln. Das Gruppentraining der Junghunde innerhalb der Hundeschule Black Forest unterstützt Sie bei der Erziehung Ihres Hundes, durch alltagstaugliche Übungen, die einfach umzusetzen sind.

Der Kurs findet in der Regel im Anschluss an den Welpenkurs - Aufbau - statt und kann von Teilnehmern und deren Junghunden ab der 20. Lebenswoche besucht werden. Er beinhaltet den Aufbau vieler wichtiger Übungen, wie Rückruftraining, Hundebegegnugen oder Leinenführung. Neben dem Aufbau des Grundgehorsams werden auch alltägliche Umweltsituationen bei gemeinsamen Lernspaziergängen eingeübt. Spannende und spaßbringende Lektionen fördern die Aufmerksamkeit des Junghundes und festigen eine starke Bindung zu seinem Besitzer.

Methoden und Inhalte

Positive Verstärkung und eine individuelle, bedürfnisorientierte Beschäftigung bilden die Basis unseres Trainings innerhalb der Junghundegruppe. Dabei verzichten wir auf Methoden, die mit Zwang, Strafe oder Druck einhergehen!

Unser Leitsatz
„Sehen - Zeigen - Verstehen“ beinhaltet unter anderem, Sie als Hundehalter auf die körpersprachlichen Signale und veränderten Bedürfnisse Ihres Junghundes zu sensibilisieren und angemessen darauf reagieren zu können.

Spielerisch und in Kleingruppen stehen weiterhin neben dem Grundgehorsam auch das Alltagstraining, Übungen zur Körperwahrnehmung sowie das Entspannungstraining im Vordergrund. Mit einer Gruppengröße von maximal 4-6 Teilnehmern garantieren wir einerseits eine individuelle und erstklassige Betreuung und können andererseits das Risiko von Stress und Überforderung vermeiden.

„Sehen - Zeigen - Verstehen“ bedeutet für uns auch, Sie mit Problemen nicht alleine zu lassen! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und so geben wir allen Teilnehmern die Möglichkeit, am Ende einer jeden Trainingsstunde Fragen zu stellen. Auch werden unsererseits Themen wie Markierverhalten, Läufigkeit oder Erregungsniveau verständlich und nachvollziehbar erklärt.

Alles Wichtige auf einen Blick:

• Wann und wo?
Montag + Donnerstag Abend sowie Freitag Vormittag in Freiburg-Waltershofen

• Die Dauer?
8 Gruppenstunden á 60 Minuten, wöchentlich stattfindend

• Die Zielgruppe?
Willkommen sind alle Hunde ab der 20. Lebenswoche!

• Voraussetzungen?
Keine (vorherige Teilnahme an der im Paketpreis enthaltenen Einzelstunde á 60 Minuten)

• Preise?
Das Junghundetraining beinhaltet:
• 1 Einzelstunde á 60 Minuten
• 8 Gruppenstunden á 45 Minuten
• Schriftliche Unterlagen

zu einem Preis von 210€ inklusive Mehrwertsteuer

Schwerpunkte:

  • Grundsignale
  • Entspannungssignale
  • Rückruf
  • Leinenführigkeit
  • Ausdrucksverhalten & Kommunikation
  • Alltagstraining
  • Begegnungen
  • Physiologie
  • Lerntheorie
  • Behandlung teilnehmerspezifischer Themen

Malamute Akiro vor Baumwurzel

„Mein Hund testet seine Grenzen!“ und andere Irrtümer

Sätze wie den oben genannten oder “Mein Hund ist aufmüpfig, dominant und stellt die Rangordnung in Frage!” hört man oft im Zusammenhang mit der Junghundezeit. Jeder scheint dazu eine Meinung und obendrauf noch einen gut gemeinten Ratschlag zu haben wenn es um „die Rüpelphase“ geht. Aber was ist dran an solchen Aussagen? Werden süße, kleine Welpen zu Rüpeln und „Problemkindern“ und setzten alles daran ihre Besitzer zu testen, zu ärgern, zu dominieren?

An dieser Stelle müssen wir ein ganz klares
NEIN! einbringen! Hinter all diesen Aussagen stecken völlig normale Reaktionen eines physiologischen Ablaufs, die leider und fatalerweise viel zu häufig mit menschlichen Emotionen/Verhaltensweisen verglichen und interpretiert werden.

Kein Hund zeigt Verhaltensweisen nur um seinen Besitzer zu ärgern! In den betreffenden Situationen kann dieser Vierbeiner, plump formuliert, einfach nicht anders. Und dabei kann dieses „nicht anders können“ von so vielen unterschiedlichen Faktoren abhängen: oft sind es erste gesundheitliche Probleme, Angst, Stressoren oder Umweltreize, deren wir uns, als Besitzer, im ersten Moment gar nicht bewusst sind. Häufig ist es dann auch die Tatsache, dass der betreffende Hund noch nicht die Chance bzw. Möglichkeit hatte, ein, aus unserer Sicht erwünschtes Verhalten, in dieser Situation zu erlernen.